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Konsum und Kommerz scheinen die Götter unserer Zeit zu sein.
Längst hat sich gezeigt, dass der Kapitalismus mehr ist, als ein Werkzeug um ein möglichst bedarfsgerechtes Angebot zu generieren. Viel mehr ist der Kapitalismus die Kontrolle von Angebot und Nachfrage, denn er produziert seine eigene Nachfrage selbst.
Seine totalitären Züge sind im 21. Jahrhundert präsenter denn je. Denn die Aussicht auf ein Leben abseits der freien Marktwirtschaft ist schon lange dem Bewusstsein der Menschen entschwunden. Mit schweren Folgen.

NamensnennungKeine kommerzielle nutzungWeitergabe unter gleichen bedingungen Bestimmte Rechte vorbehalten von Barabeke













Die Angst hat die Menschen fest im Griff. Es bilden sich weltweit Konflikte, bei dem keiner mehr so genau erkennt wer eigentlich wen bedroht. Gaunerei ist präsenter denn je.Kriminelle Strukturen erreichen eine erstaunlich hohe Professionalität und fließen daher nun völlig unzynisch in die BIP-Berechnung mit ein.
Bei dem Versuch diesem Treiben den Rücken zu kehren fallen weltweit Gesellschaften in immer kleinere abgetrennte Gruppen auseinander.
Kognitive Leistungsträger stehen im Abseits. Zu sehr lähmt sie der dem Mantra des "Es gibt kein richtiges Leben im falschen" resultierende Gewissenskonflikt. Man entscheidet sich wahlweise dazu sich zurück zu ziehen und für sich zu bleiben, oder sich zu ergeben und der Norm anzupassen, statt mit geltender Moral und ihren Fähigkeiten Potentiale aufzudecken. Regierungen, Banken und Großunternehmen werden als Bedrohung wahrgenommen. Das eigene Leben als von ihnen aufdiktiert.
— - >>Philosophisches
Reposted fromMadMaid MadMaid

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